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letzte Änderung: 20.5.2010

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Unser Leitbild

Während des Probenwochenendes 2008 begannen wir uns auf Anregung unseres Dirigenten Martin Herrmann Gedanken über unser Leitbild zu machen. Viele Diskussionen später stand es fest:

Beim Musikverein stehen Mensch und Musik im Mittelpunkt.

Die Freude am gemeinsamen Musizieren und ein besonderer Gemeinschaftssinn
verbinden alle Vereinsmitglieder miteinander.

Der MVH ist ein traditionsreicher Verein,
der langjährige und neue Mitglieder, Jugendliche und Erwachsene integriert,
bei uns sitzen die Generationen gleichberechtigt zusammen und tauschen sich aus.

Wir treffen uns zum musizieren, lachen und feiern,
wir machen Ausflüge, Konzerte und Probenwochenenden und
wir machen einfach gerne gute Musik!

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Unser Verein heute:

Wir sind ein zur Zeit aus 45 aktiven Musikern bestehendes Blasorchester, das sich stets über nette Unterstützung freut.

Unser Repertoire umfasst die komplette Bandbreite der Blasmusik von Volksmusik über Klassik, Pop, Rock, Musicals bis hin zur Programmmusik.
Unser aktuelles Programm enthält u. a. die Stücke Alte Kameraden, A Morricone Portrait, Blues Brothers, Bozner Bergsteiger-Marsch, Eighties Flashback, Fluch der Karibik, Frank Sinatra in Concert, I will Survive, Joy of Music, Let Me Entertain You, Queen in Concert, Schneewalzer, Suite aus der Wassermusik, Swinging Glenn Miller, Tanz der Vampire, Tarzan, Tchaikovsky’s Greatest Hits, The Final Countdown, The Rolling Stones, Trompetenecho und vieles mehr.

Neben der wöchentlichen Probe dienstags um 19:45 im Bürgerhaus Harheim bereiten wir uns mit einem Probenwochenende auf unser Frühjahrskonzert vor. Wir sind Mitorganisator vom Harheimer Bachfest (Juni/Juli) und Brunnenfest (Himmelfahrt). Auf unserer Termin- bzw. Archivseite finden Sie viele weitere unserer Auftritte.

Seit 2007 existiert das JOH! (Jugendorchester Harheim), in dem unser musikalischer Nachwuchs erste gemeinsame Spiel- und Bühnenerfahrungen sammelt.

 

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Altstadtfest Gernsbach – Erbarme, die Hesse komme!

Erbarme, die Hesse komme, sagten sich wohl die Gernsbacher, die sich über einen Auftritt des Musikverein 1913 Harheim e.V. zum diesjährigen Gernsbacher Altstadtfest Ende September freuen konnten. Aber auch die Hessen waren sehr erstaunt über Guggemusik und die Erkenntnis, dass Gernsbacher eigentlich Badener und keine Schwaben sind.

Die Harheimer verbrachten Ihr Wochenende in Gernsbach im Murgtal. Der Kontakt kam durch die Musikerin Daniela Dörrer zustande, die aus beruflichen Gründen Ihren Heimatort verließ, wohl aber die Musik nicht aufgeben wollte und 2007 dem Musikverein 1913 Harheim e.V. beitrat. Die Musiker und Musikerinnen brauchten nicht viel Überzeugungsarbeit und der Ausflug nach Baden-Württemberg konnte geplant werden. Auch einige passive Mitglieder folgten der Einladung und begleiteten die Musiker und Musikerinnen nach Gernsbach.

Nach der Anreise mit dem Bus gab es ein herzliches Willkommen in Reichental mit anschließendem Sektumtrunk und einer Führung durch das Waldmuseum. Der Ortsvorsteher Edgar Sieb führte die interessierten Besucher durch das Waldmuseum und diese sahen, welche wichtige Rolle der Schwarzwald für die Anwohner seit vielen Jahren spielt. Weiter ging es im Anschluss Richtung Hotel und nach kurzem Aufenthalt auf das Altstadtfest, auf das alle schon sehr gespannt waren. Natürlich kam die Musik nicht zu kurz und ein Auftritt der Harheimer stand auf dem Plan. Das Publikum war von der modernen Stückauswahl sehr begeistert und applaudierten kräftigst. Im Anschluss folge das atemberaubende Feuerwerk. Tausende Besucher standen in den Straßen und auf den Brücken, um dieses Schauspiel zu beobachten. Nach dem offiziellen Teil besuchten die Harheimer das Stadtfest mit Mittelaltergasse und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Das Gernsbacher Altstadtfest – ist eine vom damaligen Bürgermeister Rolf Wehrle initiierte Veranstaltung als Ausdruck der Freude darüber, dass das seinerzeit unansehnlichste Gebäude am Eingang zur Altstadt, die Brückenmühle, von dessen Eigentümer saniert wurde. Seit 1975 hat sich das Fest zu einem weit über die badischen Landesgrenzengrenzen hinaus bekannten Stadtfest entwickelt. Es ist Treffpunkt für Einheimische und Gäste aus nah und fern, welches am dritten Wochenende im September fast alljährlich stattfindet. Der Festbetrieb erstreckt sich auf der Schloßstraße, der Hofstätte, dem gesamten Stadtbuckel, der so von den Gernsbachern genannte Hauptstraße - parallel dazu in der Amtsstraße, sowie hinunterführend durch die Storrentorstraße in die Waldbachstraße. Am Samstagabend säumen tausende von Besuchern die Igelbachstraße und die Stadtbrücke, um das Höhenfeuerwerk, welches vom hoch über der Altstadt liegenden Ehrenmal abgefeuert wird, anzuschauen. Besonderheiten des Altstadtfestes sind u. a. die zahlreichen privaten Naturkeller unter den umliegenden Häusern der Altstadt, die nur während des Altstadtfestes als Schankraum mit Sitzgelegenheiten genutzt werden. Eine Gruppe namens "Gernsbacher Murgflößer" bringt ausschließlich zu diesem Fest ein Floß, welches sie aus Baumstämmen Wochen zuvor selbst gebaut haben, für Gästefahrten auf der Murg zum Einsatz - in Erinnerung an den ehemaligen Traditionsberuf.

Am nächsten Tag starteten die Harheimer mit einer Tour durch die wunderschöne Stadt Baden-Baden. Die Stadt ist ein weltbekannter Kurort und heute vor allem als Bäderstadt, Mineralheilbad, Urlaubsort, Medien- und Kunststadt sowie internationale Festspielstadt bekannt. Die Spielbank trägt ebenfalls wesentlich zur Bekanntheit bei.

Der Stadtführung folgte ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant „Wolpertinger“. Der Ausflug ins Murgtal hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht.

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Großer Auftakt zum Museumsuferfest am 30. August 2009

Der Musikverein 1913 Harheim e.V. freute sich auf den ersten Auftritt nach der Urlaubszeit auf dem Museumsuferfest 2009. Für diesen Auftritt hatten die Musikerinnen und Musiker die erste Probe um eine Woche vorgezogen, um optimal für diesen Tag vorbereitet zu sein. Gespielt wurden moderne Stücke wie Queen in Concert, Tarzan oder auch Blues Brothers, also ein tolles Ereignis, bei dem für jeden etwas dabei ist.
Das Museumsuferfest ist Frankfurts spektakuläres Kunst- und Kulturfestival. An beiden Ufern des Mains und auf dem Main werden neben Selbstdarstellung der Museen, Kleinkunst, Varieté, Musik und Spezialitäten aus aller Welt präsentiert. Umso mehr waren die Aktiven hellauf begeistert, die Gelegenheit zu bekommen an diesem Tag mitzuwirken. Der Auftritt begann bereits um 11:00 Uhr am Mainufer beim Holbeinsteg auf der Frankfurter Seite.
Dieser Auftritt zeigt erneut die großartige Entwicklung des Vereins in den letzten Jahren. Die Musikerinnen und Musiker haben den Tag sehr genossen.

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Verein zieht Halbjahresbilanz

Freudig schauen die Musikerinnen und Musiker des Musikverein 1913 Harheim e.V. auf das erste halbe Jahr 2009 zurück. Ein großes Stück Arbeit liegt hinter Ihnen. Erst Anfang Juni fand das 11. Harheimer Bachfest statt. Nicht nur die Besucher waren vollauf begeistert von dem abwechslungsreichen Programm, das an diesem Tag geboten wurde. Auch für die Musiker und Musikerinnen war es ein besonderer Tag. Selbst das sehr wechselhafte Wetter konnte die gute Stimmung nicht trügen. Zusammen mit der „Landmetzgerei Vetter“ und der Unterstützung des Lokals „Zum Goldenen Löwen“ konnte ein fantastisches Fest auf die Beine gestellt werden. Die Musik stand vollends im Vordergrund, das große Orchester bot ein großes Reportuar an Liedern, die das Publikum schlichtweg begeisterten. Der Tag hatte auch kulinarisch einiges zu bieten. Über 50 hausgemachte Kuchen gingen über die Theke. Natürlich war auch der herzhaften Seele genüge getan, aufgetragen wurden Schnitzel, Würstchen und auch zwei Spanferkel. Auch für die Kinder war es eine tolle Veranstaltung, mit Kinderschminken und Basteleien vertrieben sie sich die Zeit und hatten viel Spaß. Sogar Attila, das Maskottchen der Frankfurter Eintracht, stattete dem Bachfest einen Besuch ab und zog sogleich das Publikum magisch an.

Erst zwei Wochen vor dem Bachfest veranstaltete der Musikverein 1913 Harheim e.V. zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Harheim und dem KJV (Katholischer Jugend Verein Harheim) das Brunnenfest am Harheimer Kirchplatz. Ebenfalls ein Highlight war das Frühjahrskonzert Anfang März. Durchweg waren die Veranstaltungen ein großer Erfolg, so der Vorstand.

Und auch spannend ging es nach dem Bachfest weiter, mit einem Schnuppernachmittag der besonderen Art, denn am 21. Juni 2009 fand im Bürgerhaus Harheim ein Schnuppernachmittag für Kinder, Jugendliche und Erwachsene statt. In Zusammenarbeit mit dem Musikhaus Glier stellte der Musikverein 1913 Harheim e.V. Instrumente aus. Interessierte Jugendliche erfuhren viel über Musik, das Vereinsleben und die Geselligkeit, die ein Musikverein mit sich bringt. Die ausgestellten Instrumente wurden nach Herzenslust ausprobiert und auch Ausbilder, allesamt professionell ausgebildete Musiker, stellen sich vor und gaben kleinere Anweisungen. Das Übungskonzept des Vereins wurde vorgestellt und Fragen konnten beantwortet werden. Natürlich durfte eine Darbietung des „JOH“ (Jugendorchester Harheim) an diesem Tag nicht fehlen.

Auch das zweite Halbjahr verspricht vielversprechendes. Geplant ist ein Auftritt auf dem Museumsuferfest in Frankfurt oder auch eine größere Tour nach Gernsbach. Das überaus bekannte Altstadtfest lockt die Musiker zu einem Auftritt in das Reichental bei Baden-Baden. Wir sind bereits jetzt auf die nächsten Auftritte des Musikverein 1913 Harheim e.V. gespannt.

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Konzertbericht - Frühjahrskonzert Musikverein 1913 Harheim e. V.
Bürgerhaus Harheim am 08. März 2009

Im Bürgerhaus Harheim hielt der Musikverein 1913 Harheim e. V. am 08. März 2009 sein diesjähriges Frühjahrskonzert ab. In dem ausverkauften Saal bescherten insgesamt 50 Musiker und Musikerinnen zusammen mit dem Dirigenten Martin Herrmann den über 200 Konzertbesuchern ein besonderes musikalisches Erlebnis.
Der Moderator Jürgen K. Groh führte das Publikum souverän und mit viel Witz durch das abwechslungsreich gestaltete Abendprogramm.
Das JOH, wie das Jugendorchester genannt wird, eröffnete das Konzert mit den Stücken "Smoke on the water" und Disney Blockbusters mit den bekannten Melodien aus "Arielle", "The Beauty and the Beast" und "Aladdin".
Das große Orchester begann seinen Teil mit dem Konzertmarsch "Euro Celebration". Diesen Marsch bringen wir nun nicht mehr nur mit der Einführung des Euros im Jahre 2002 in Verbindung, sondern auch mit dem 100jährigen Bestehen des Fanfarenorchesters Tenierskring in dem Ort Perk, Brüssel, wie Jürgen K. Groh wissen ließ.
Highlight des ersten Teils war ohne Zweifel das Stück "Pirates of the Caribbean". Als Captain Jack Sparrow begeisterte Peter Müller aus Nieder Eschbach das Publikum und machte Johnny Depp mit seinem Auftritt alle Ehre. Man konnte buchstäblich spüren, wie der Nebel aufstieg und das sagenumwobene Schiff, die Black Pearl, in See stach.
Stellvertretend für den Hessischen Musikverband e.V. ehrte der Vizepräsident Jürgen Kasteleiner insgesamt 13 Vereinsmitglieder für langjährige Vereinsarbeit, darunter 6 fördernde Mitglieder, hier namentlich Herbert Haas für 20 Jahre fördernde Mitgliedschaft, Ali Umran für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft sowie Ralf Hauert, Manfred Schaak, Claus Stephan und Gregor Vrana für 30 Jahre fördernde Mitgliedschaft. Der Musiker Florian Hartmann und die Musikerin Marion Hoffmann wurden jeweils für 10 Jahre aktive Mitarbeit geehrt, der 1. Vorsitzende, Thomas
Vieth, sogar für 30 Jahre.
Besondere Ehrung galt dem Dirigenten, Martin Herrmann, der seinen Lebensschwerpunkt vor 20 Jahren aus dem hohen Norden in das Rhein- Main-Gebiet verlegt hat und das Orchester seit diesem Zeitpunkt leitet. Mit dem Harheimer Musikverein lernte er nicht nur die hessische Mundart kennen, sondern auch die kulinarischen Köstlichkeiten, die das Hessenland hervorbringt.
Die Musiker und Musikerinnen überraschten ihren Dirigenten mit dem Stück "Gruß an Kiel".
Weiter im Programm ging es mit dem Stück "Concerto d’Amore" des bekannten Komponisten und Arrangeurs Jacob de Haan.
Die Schätzfrage des Abends brachte die Zuschauer schwer ins Grübeln. Das Publikum sollte erraten, wie groß alle aktiven Musiker wären, wenn man sie aufeinanderstellen würde. Diese Frage beschäftigte das Publikum sehr; erstaunlich präzise waren die Antworten. Die Preise beinhalteten unter anderem eigens aufgenommene CDs des Orchesters, Kulinarisches und Gutscheine von ortsansässigen Geschäften. Den ersten Platz belegte Niklas Müller, der das Gewicht von 76,30 m auf den Punkt genau erraten hatte.
Im weiteren Verlauf des musikalischen Programms folgte eine Komposition von Pjotr Iljitsch Tchaikovsky mit Melodien aus dem Nussknacker und Romeo und Julia, welche das Publikum verzauberte. Besonders viel Schwung brachte das Stück "Swinging Glenn Miller" mit der abwechslungsreichen Choreografie durch die Musiker und Musikerinnen. Mit allseits bekannten Melodien wie dem "St. Louis Blues March", der "Sentimental Journey" und dem bekannten Stück in dieser Reihe "In the Mood" verabschiedeten sich die Musiker und Musikerinnen in die Pause.
Den zweiten Teil des Konzertes eröffnete das Orchester zusammen mit dem JOH mit den Stücken "Oye como va" von Carlos Santana und dem Popschlager "Is his the way to Amarillo". Das Solostück "Mah Na Mah Na" weckte Kindheitserinnerungen im Publikum: Ob Jung oder Alt, jeder kennt die Puppen mit dem Struwwelhaar aus der Sesamstraße und die Melodie, die durch Angelika Schaak mit dem Solo am Baritonsaxofon vorgetragen wurde. Im Anschluss an das Lied "Mah na Mah Nah" folgte das Stück "Gefangenenchor" aus der Oper Nabucco von Guiseppe Verdi, welches bereits 1841 komponiert und 1842 uraufgeführt wurde. Die aus dem Stück "Der Zauberer von Oz" stammende Melodie "Over the Rainbow" verzauberte das Publikum und lud zu Erinnerungen an Dorothy, den Löwen, die Vogelscheuche, den Blechmann und Toto, den kleinen Hund, ein.
Höhepunkt des zweiten Teils bildete ohne Zweifel das Stück "Blues Brothers in Concert". Der Kinofilm aus dem Jahre 1980 mit den Komikern John Belushi als Sänger „Joliet“ Jake Blues und Dan Aykroyd als Sänger und Mundharmonika-Spieler Elwood Blues war dem Publikum bestens bekannt. Als Kontrast dazu schlossen MVH und JOH das Programm gemeinsam mit Celine Dions ruhigem "I’m alive" ab.
Die Zugabe mit weiteren Ausschnitten aus Pirates of the Caribbean überraschte nicht nur das Publikum, sondern auch den Dirigenten, der mit dieser Überraschungszugabe wohl nicht gerechnet hatte. Die Musiker und Musikerinnen freuten sich über das durchweg gelungene Konzert und ließen dieses mit dem Stück "Fascinating Drums" als letzte Zugabe ausklingen.
Schon jetzt plant der Verein bereits die nächsten Veranstaltungen wie etwa das Bachfest am 07.06.2009. Auch laufen bereits die ersten Vorbereitungen anlässlich des 100jährigen Bestehens des Vereines, welches im Jahre 2013 groß gefeiert werden soll.

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kurzer Rückblick anlässlich des Jubiläumskonzerts 90 Jahre Musikverein Harheim im Mai 2003:

90 Jahre Musikverein Harheim, das ist eine lange Zeit, eine Zeit, in der sich der Verein vielen Herausforderungen zu stellen hatte, viele Höhen und Tiefen erlebt hat.
Als im Jahre 1913 acht junge Männer in Harheim einen Musikverein gründeten, besaßen sie weder Musikinstrumente noch Noten, noch Geld um sich das alles zu kaufen. Erst nachdem mit Hilfe eines Darlehens Noten und Instrumente gekauft worden waren, konnte die Probenarbeit beginnen. Der Verein erlebte seine erste Krise mit Ausbruch des ersten Weltkrieges. Mehrere Mitglieder wurden zum Kriegsdienst eingezogen, drei kamen nicht mehr zurück. Im März 1919 konnte das Vereinsleben wieder neu beginnen, schnell fand neue Musikinteressierte und es folgten 14 erfolgreiche Jahre.
Ab 1933, der Zeit des Nationalsozialismus und des zweiten Weltkrieges, wurde der Verein zwangsaufgelöst und zur NSDAP-Kooperationskapelle erklärt. Aber auch diese Hürde wurde genommen und nach Ende des Krieges begann eine lange, anstrengende Phase des Wiederaufbaus.
Schon damals setzte der Verein verstärkt auf die Ausbildung von Jugendlichen. Und so ging es mit dem Orchester stetig bergauf. Heute sind wir sehr froh, mit Martin Herrmann, unserem Dirigenten seit 14 Jahren, das Repertoire ständig erweitern zu können. Jedes Frühjahrskonzert, steht unter einem bestimmten Motto.
An den Konzertüberschriften der letzten Jahre „Hits der 90er“, „Europa“, „Rock meets Klassik“ und „Die Welt der Musicals“ mag man die Vielfältigkeit und die Vielseitigkeit unser Musik erkennen.
Auch heute ist die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen ein wesentlicher Bestandteil der Vereinsarbeit. Zur Zeit erhalten 16 Kinder Blockflötenunterricht und 18 Kinder und Jugendliche eine Ausbildung an folgenden Instrumenten: Trompete, Posaune, Klarinette, Querflöte, Schlagzeug, Tenorhorn und Saxophon. In diesem Jahr haben vier von ihnen den Sprung ins große Orchester geschafft und werden am kommenden Sonntag bei unserem Jubiläums- Frühjahrskonzert das erste Mal mitspielen. Ein aufregender Moment!

 


 
 
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